Terrarium (150er)

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Der Madagaskar Großkopfgecko hat in seiner sonnigen und heißen Heimat eine Menge Freiraum und diverse Verstecke unter Steinen oder in feuchten Höhlen. Wer sich diese außergewöhnlich hübsche und intelligente Echse zuhause im Terrarium halten möchte, sollte daher ebenfalls für reichlich Fläche sorgen und dem Tier verschiedene Rückzugsmöglichkeiten bieten.
Für den Gecko sind Verstecke mit hoher Luftfeuchtigkeit von großer Bedeutung, denn dort kann sich relativ leicht seine alte Haut lösen. Zum Abstreifen benötigt er eine stabile und grobe Fläche, z. B. eine strukturierte Rückwand, eine Baumrinde oder einen festgesteckten Ast. Ein trockenes Versteck unter einer Holzrinde dient einem Paroedura Picta eher als Schutz vor hellem Licht – schließlich schleicht er für gewöhnlich in der Dämmerung umher. Das großflächige Holz-Terrarium sollte unbedingt an ein wüstenähnliches Klima, inkl. Feuchtbereichen angepasst sein.

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Inkubator (Brutbox)

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Reptilieneier lassen sich am gesündesten bei warmen Temperaturen ausbrüten. Mit einem geeigneten Brutapparat (Inkubator) können die Eier seiner Zuchttiere ausgebrütet werden. Bevor die Eier zum Brüten eingesetzt werden, sollte der Inkubator grundsätzlich einige Zeit in Betrieb sein, damit die gewünschten Temperaturen und eine konstante Luftfeuchtigkeit zwischen 80% bis 95% dauerhaft erreicht sind. Wichtig ist, dass die Eier niemals zu nass liegen oder durch Tropfen, die sich im Gerät bilden, von oben feucht werden.

Zum Madagaskar Grosskopfgecko (Paroedura picta) sind bisher noch keine garantierten Inkubationsergebnisse in Erscheinung getreten. Zumindest kann man davon ausgehen, je länger die Inkubationszeit, umso gesünder und robuster werden die Schlüpflinge.

Wir konnten bei unseren bisherigen Nachzuchtgeckos interessante Ergebnisse vermerken.

Auswertung unserer Nachzuchten

TemperaturDauermännlichweiblich
21 - 23 °Cüber 120 Tage, aber nicht empfehlenswert
23 - 24 °C100 - 110 Tage
6 (29 %)
10 (48 %)
24 - 25 °C90 - 100 Tage
0 (0 %)
1 (5 %)
25 - 26 °C80 - 90 Tage
2 (10 %)
2 (10 %)
26 - 27 °C70 - 80 Tage
0 (0 %)
0 (0 %)

Wir haben das Inkubieren unter 24°C noch nicht ausprobiert, aber ein befreundeter Züchter aus den USA hat damit bereits erfolgreich inkubiert.


Nachdem die ersten 3 junge Paroedura Picta in unserem selbstgebauten Inkubator zur Welt kamen, haben wir die Eier-Ablage-Box gegen eine übersichtliche Kleinteile-Box mit 18 Fächern ausgetauscht und ein neues Hygro-Thermometer mit Sensor integriert. Jedes Fach der 18er-Eier-Ablage-Box ist durchnummeriert, ( 1-18 ) denn so kann noch besser Buch geführt werden. (Gelege-Nr. / Eier-Fach, usw.)

Terrarium (120er)

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Ein großes OSB-Holzterrarium (120x50x50) bietet nun ausreichend Platz für CasaNova & DarkNess. Das Tageslicht leuchtet nicht grell, wodurch sich unsere Paroedura Pictas auch am Tage blicken lassen.
Da es ein Pärchen ist, mussten sie getrennt werden, aber damit die Tiere dennoch hin und wieder die Möglichkeit haben sich zu sehen oder zu riechen, hat Torsten mittig eine Netzgitter-Trennwand eingebaut.

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