Schlüpfender Großkopfgecko

Die Entwicklung in einem Picta-Ei kann recht interessant sein, aber wer setzt sich über viele Wochen vor dieses kleine leicht ovale weiße Kalkkügelchen?
Wir haben einige Wochen vor dem Gecko-Schlupf unsere Videokamera aufgestellt und gut positioniert. Das Videomaterial haben wir täglich durchgesehen und als es ab Tag 69 spannender im Ei wurde, einige Szenenausschnitte behalten. Die Aufnahmen liefen mehre Tage, aber sind nun im Zeitraffermodus stark geschrumpft.

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Fortpflanzung ©

Häufig werden Paroedura picta paarweise angeboten und solange es sich um Schlüpflinge handelt, ist das Zusammenleben nicht tragisch. Trotzdem sollte man beachten, dass ein frühreifer Bock möglicherweise schon ab der 8. Woche auf Brautschau geht. Die Empfänglichkeit bahnt sich beim Madagaskar Großkopfgecko unter artgerechten Umgebungseinflüssen im Terrarium recht früh an. Aus diesem Grund empfehlen wir, die Geschlechter spätestens ab dem 2. Monat voneinander zu trennen, da die Geschlechtsreife bereits ab diesem Zeitpunkt eintreten kann. Wer also eine Paroedura picta Zucht aufbauen möchte, sollte sich im Vorfeld gewissenhaft mit diesem Thema auseinandersetzen und erst eine Zucht ansetzen bzw. Eier inkubieren, wenn auch entsprechende Abnehmer vorhanden sind.

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Wachstum ©

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Bevor ein ausgewachsener Paroedura picta einer Gesamtlänge von knapp 20 cm erreicht hat, muss er zuallererst aus einem 1 – 1,5 cm kleinem Ei schlüpfen. Wir haben diesen Vorgang über mehrere Monate dokumentiert und präsentieren dies in Bild, Text und Tabelle.
Das Wachstum von Echsen hängt stark von Haltungstemperaturen und Gesundheitszustand ab. Je mehr die Bedingungen im Terrarium an die Herkunftsgebiete der Tiere angepasst sind, umso gleichmäßiger und kräftiger wachsen Paroedura picta. Die Nahrungsaufnahme hat bedingt Einfluss auf Größe und Gewicht des Geckos. Zu viele Futterinsekten in kurzer Zeit füllen höchstens die Fettreserven im Schwanzansatz und lassen ihn wulstig aussehen. Dies kann durch regelmäßige Fütterung verhindert werden und der Großkopfgecko behält einen gleichmäßigen Schwanz.

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Inkubator (Brutbox)

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Reptilieneier lassen sich am gesündesten bei warmen Temperaturen ausbrüten. Mit einem geeigneten Brutapparat (Inkubator) können die Eier seiner Zuchttiere ausgebrütet werden. Bevor die Eier zum Brüten eingesetzt werden, sollte der Inkubator grundsätzlich einige Zeit in Betrieb sein, damit die gewünschten Temperaturen und eine konstante Luftfeuchtigkeit zwischen 80% bis 95% dauerhaft erreicht sind. Wichtig ist, dass die Eier niemals zu nass liegen oder durch Tropfen, die sich im Gerät bilden, von oben feucht werden.

Zum Madagaskar Grosskopfgecko (Paroedura picta) sind bisher noch keine garantierten Inkubationsergebnisse in Erscheinung getreten. Zumindest kann man davon ausgehen, je länger die Inkubationszeit, umso gesünder und robuster werden die Schlüpflinge.

Wir konnten bei unseren bisherigen Nachzuchtgeckos interessante Ergebnisse vermerken.

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