Geckos anfassen ©

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Der Paroedura picta gehört, wie sehr viele andere Echsen zu den schnell kriechenden Bodentieren. Scheint dieser Gecko eine mögliche Gefahr zu sehen, dann kann er blitzschnell in sein Versteck flüchten. Eine solche Gefahr könnte z.B. ein Vogel sein, also etwas, was von oben auf den Gecko zukommt. Ähnlich sieht es mit der menschlichen Hand aus. Diese stellt ebenfalls eine Gefahr dar, vor allem, weil die meisten Menschen gern ein kleines Tier hochnehmen möchten und dabei gedankenlos nach dem Tier grabschen.

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Vergesellschaftung ©

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Der Paroedura picta lebt in der Natur als Einzelgänger, dennoch ist die Gruppenhaltung im heimischen Wohnzimmer machbar. Eine Vergesellschaftung bzw. Sozialisierung bedeutet, dass man mehrere Tiere zusammenbringt. In unserem Fall haben wir uns darauf spezialisiert männliche Großkopfgeckos zu vergesellschaften.

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Genetik ©

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Erklärungen zur genetischen Farbzusammenstellung beim Madagaskar Großkopfgecko gibt es bisher nicht. Lediglich ist bekannt, dass Schwarz (Melanin), Rot (Erythrin) und Gelb (Xanthin) zum Bestandteil der drei natürlichen Grundfarben eines wildfarbenen Großkopfgeckos gehören. Diese Farben können durch bestimmte Abweichungen optisch variieren.

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Terraristik.com

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Auf der Plattform kann man Spinnen, Schlangen und Echsen kaufen sowie tolle Geckos und andere Reptilien. Man kann aber auch selber ein Inserat schalten.
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Jungfernzeugung (Parthenogenese)

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Man hat herausgefunden, das meist dämmerungs- und nachtaktive Geckos sich per Jungfernzeugung (Parthenogenese) fortpflanzen können, d.h. ein Weibchen kann tatsächlich befruchtete Eier legen ohne Mitwirkung eines männlichen Geckos. Der bekannteste Gecko heißt daher Jungferngecko.

Die Parthenogenese ist eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung, bei der der Nachwuchs aus unbefruchteten Eizellen entsteht. Lange Zeit war in der Forschung noch nicht klar, ob bei Wirbeltieren die Fortpflanzung auch ohne Männchen möglich sei. In Zoologischen Gärten können tatsächlich einige weibliche Tiere auf Parthenogenese umschalten. Bekannt ist die eingeschlechtliche Fortpflanzung bisher bei einigen Haien, Echsen und diversen Schlangen. Man vermutet, dass Hormone dem Körper vorgaukeln, dass die Zelle befruchtet wurde und setzen somit ihre Teilung in Gang.

Manche Weibchen können die Fähigkeit zur Jungfernzeugung haben, um aus einer unbefruchteten, also vaterlosen Zelle einen gesunden Embryo entstehen zu lassen und wir haben bei unseren Madagaskar Großkopfgeckos ähnliche Phänomene festegestellt. Unser erstes Paroedura picta Weibchen sollte nur einmal Nachkommen zeugen, saß daher nur 2 Wochen beim Bock und legte im Anschluss 6 Monate lang Eier. Danach war Pause, doch nach 3 Monaten verbuddelte unser Weibchen erneut ein Gelege.
Es ist zwar beim Madagaskar Großkopfgecko bekannt, dass die weiblichen Tiere den Samen über einige Zeit speichern können, um regelmäßig Eier abzusetzen. Jedoch hat unser Weibchen nach weiteren 4 Monaten wieder 2 Eier in den Sand gelegt und nach 2 Monaten noch mal ein Gelege.
Aus wissenschaftlicher Neugierde haben wir all diese Eier inkubiert und es schlüpften gesunde Mini-Drachen aus den Eiern.



Hobby-Züchter Netzwerk

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Wir wissen, dass nicht alle Interessenten aus unserer unmittelbaren Nähe kommen, daher listen wir einige Gecko-Hobby-Züchter auf, die wir kennen und gern weiter empfehlen. Dort kann man auch Paroedura picta erwerben. Zur Vervollständigung der vier Himmelsrichtungen führen wir auch unsere eigenen Kontaktdaten auf.

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Schlüpfender Großkopfgecko

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Die Entwicklung in einem Picta-Ei kann recht interessant sein, aber wer setzt sich über viele Wochen vor dieses kleine leicht ovale weiße Kalkkügelchen? Wir haben einige Wochen vor dem Gecko-Schlupf unsere Videokamera aufgestellt und gut positioniert. Das Videomaterial haben wir täglich durchgesehen und als es ab Tag 69 spannender im Ei wurde, einige Szenenausschnitte behalten. Die Aufnahmen liefen mehre Tage, aber sind nun im Zeitraffermodus stark geschrumpft.

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Heranwachsendes Großkopfgecko Männchen

Wie groß können Paroedura picta werden?

Grundsätzlich sagt man, dass diese Geckoart bis zu 18 cm groß werden kann. Es dauert seine Zeit, bis der Großkopfgecko als Winzling aus seinem Ei schlüpft und dann Woche für Woche wächst. Je nach Haltungsbedingungen können diese Geckos sehr unterschiedlich schnell wachsen.

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Downloads ©


Wachstumskontrolle (© PPVD)

Die regelmäßige Wachstumskontrolle hilft, um eventuelle Gesundheitsprobleme vorzubeugen. (z.B. Gewichtsverluste) Unsere Tabelle soll dabei helfen die Gesundheit Ihres Geckos immer im Blick zu haben.


Vergleichstabelle (© PPVD)

In unsere Tabelle können eigene Paroedura picta Geckos mit den vorgegebenen Werten verglichen werden. (Gewicht und Gesamtlänge)
Übergewicht erkennt man allerdings am dicken und ungleichmäßig wachsendem Schwanz, denn hier lagert der Gecko seine Fettreserven ab, wenn er zu gut gefüttert wird. (in der Natur sind diese Reserven von Vorteil)


Temperatur-Skala (© PPVD)

Die Skala dient nur zur Orientierung der Licht- und Wärmeverhältnisse im Savannen-Terrarium und soll eine Art Sonnenauf- u. Sonnenuntergang simulieren.


Paroedura picta APP (© PPVD)

Unsere Handy-APP über die Großkopfgeckos aus Madagaskar. Somit sind die Infos immer griffbereit. Ebenso alles über unsere Geckos, Nachzuchten und mehr.


REPTILIA (Ausgabe 125)

Unser Beitrag in der Zeitschrift REPTILIA, Juni/Juli 2017: „Der Madagaskar Großkopfgecko Paroedura picta im Terrarium – Teil 1: Allgemeines und Verhalten“


REPTILIA (Ausgabe 126)

Unser Beitrag in der Zeitschrift REPTILIA, August/September 2017: „Der Madagaskar Großkopfgecko Paroedura picta im Terrarium – Teil 2: Fortpflanzung und Aufzucht“





Zeitschrift: REPTILIA

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Die meisten Terrarianer kennen das deutschsprachige Magazin „REPTILIA“, welches im Jahr 1996 zum ersten Mal erschien. Es ist für Anfänger, lang erfahrene Hobby-Terrarianer sowie Herpetologen bestens geeignet.

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Inkubator (Brutbox)

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Reptilieneier lassen sich am gesündesten bei warmen Temperaturen ausbrüten. Mit einem geeigneten Brutapparat (Inkubator) können die Eier seiner Zuchttiere ausgebrütet werden. Bevor die Eier zum Brüten eingesetzt werden, sollte der Inkubator grundsätzlich einige Zeit in Betrieb sein, damit die gewünschten Temperaturen und eine konstante Luftfeuchtigkeit zwischen 80% bis 95% dauerhaft erreicht sind. Wichtig ist, dass die Eier niemals zu nass liegen oder durch Tropfen, die sich im Gerät bilden, von oben feucht werden.

Zum Madagaskar Grosskopfgecko (Paroedura picta) sind bisher noch keine garantierten Inkubationsergebnisse in Erscheinung getreten. Zumindest kann man davon ausgehen, je länger die Inkubationszeit, umso gesünder und robuster werden die Schlüpflinge.

Wir konnten bei unseren bisherigen Nachzuchtgeckos interessante Ergebnisse vermerken.

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