Feuchtbox (Wetbox)

Für den Paroedura picta sind Verstecke mit hoher Luftfeuchtigkeit von großer Bedeutung, denn dort kann er relativ leicht seine alte Haut lösen. Zum weiteren Abstreifen benötigt der Gecko eine stabile und grobe Fläche, z. B. eine strukturierte Rückwand, eine Baumrinde oder einen festgesteckten Ast.

Ein trockenes Versteck unter einer Holzrinde dient einem Paroedura picta eher als Schutz vor hellem Licht – schließlich schleicht er für gewöhnlich in der Dämmerung umher. Ein großflächiges Holz-Terrarium sollte unbedingt an ein wüstenähnliches Klima, inkl. Feuchtbereichen angepasst sein.

Verstecke und Wetbox (Feuchtversteck) integrieren wir beim Terrarium-Bau gern direkt, so dass es auch optisch gut in das Savannenähnliche Terrarium hineinpasst. Das Gefäß für eine Feuchtbox kann eine Kunststoffdose, eine Tonschale oder eine Plastikschale sein und sollte eine entsprechende Größe haben, so dass mindestens ein Großkopfgecko darin Platz findet. In unserem Fall bestreichen wir die Konstruktion mit mehreren Schichten Fliesenkleber und bemalen es in einer Art Sandoptik.

Die Wetbox sollte mit Kokos-Humus oder Moos gefüllt sein (3-6 cm tief) und leicht feucht gehalten werden, so dass gut und gerne 75-95 % Luftfeuchtigkeit im Versteck herrschen. Gegen Abend oder alle zwei Tage kann man den Humus mit Wasser besprühen, aber es sollte auch darauf geachtet werden, dass sich Schimmel ansetzt.

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Unser 1,50 Meter breites Gesamtwerk erweist sich als absoluter Abenteuerspielplatz für unsere madagassischen Großkopfgeckos und sie können darin ein artgerechtes Leben genießen. Einzigartig an unserer Terrarium-Kreation sind die steckbaren Elemente, so dass wir bei Bedarf in jeden Bereich des Savannenterrariums problemlos hineingelangen.

grosses Savannenterrarium fuer den Paroedura picta - Madagaskar Grosskopfgecko