Junge Geckos füttern

Für uns ist es sehr wichtig, jeden neuen Besitzer bei der Aufzucht der jungen Mini-Drachen zu unterstützen.
Die anfängliche Fütterung eines noch sehr kleinen Geckos könnte sich in einem großen Terrarium problematisch gestalten, da man nicht genau feststellen kann, wieviel gefressen wird oder ob das lebende Futter überhaupt gefangen werden konnte.

Es kann daher hilfreich sein, den heranwachsenden Großkopfgecko in einer kleinen Kunststoffbox (für einige Wochen) aufzuziehen und ihn dort kontrolliert zu füttern. Ebenso erleichtert es den regelmäßigen Gesundheits-Check (wiegen u. messen)


Ablauf:
Für einige Tage wird der junge Paroedura picta zur Kontrolle in dieser „Übergangs-Box“ gehalten und sitzt auf einem hellen fuselfreien Papiertuch, damit man den Kot besser findet. (falls später mal ein erwachsener Gecko wenig frißt, kann er auch in einer solchen „Übergangs-Box“ aufgepäppelt werden!)

Die Größe dieser Box sollte ungefähr 15 x 20 cm haben. Eine Wasserpfütze und ein Versteck, (z. B. eine kleine Kokosnuss-Schale) sollten zur Verfügung stehen. An der rauen Schale der Kokosnuss kann sich der wachsende Schlüpfling hervorragend seine Haut abstreifen und zudem kann er dort seine Kletterfähigkeiten weiter fördern.

Gefüttert werden kleine bis mittelgroße Heimchen bzw. Grillen, je nach Größe, was der Gecko fangen und vertilgen kann. Wichtig ist natürlich die Bestäubung der Futterinsekten mit Kalzium-/Vitamin-Pulver (Futter-Schüttelbox). Einige Stunden nach dem Fressen dürften dann schon ein oder zwei kleine Häufchen Kot, mit einem weißen Klecks, in der Box liegen.

Alle paar Tage sollte die „Übergangs-Box“ gesäubert werden, denn die Fäkalien eines Madagaskar Großkopfgeckos riechen sehr penetrant und das Wasser muss immer frisch sein!
Diese kleine Box hat Platz in einem normalen Terrarium, wo schließlich passende Licht-, Luftfeuchtigkeit- und Temperatur-Verhältnisse herrschen.

Der heranwachsende Gecko sollte so lange in dieser „Übergangs-Box“ bleiben, bis sicher ist, dass er regelmäßig frißt, seine Beute scheinbar gut fangen kann und er sein Gewicht deutlich erhöht hat oder zumindest einen stabilen Eindruck macht, um lebendes Futter auch in einem größeren Becken mit natürlichem Bodensubstrat zu fangen.

Beispiele für die „Übergangs-Box

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!

 

 
Weitere Tipps und Anregungen befinden sich natürlich hier auf unserer Paroedura picta Homepage unter AUFZUCHT.

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